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The Vampire Diaries & The Originals & Dominion

Crossoverforum mit Freeplayelementen

Handlungsjahr 2027

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Unsere Wesen

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Gesucht sind: Kol, Freya & Rebekah Mikaelson, Bonnie Bennett, Stefan & Damon Salvatore, Josette "Josie" Saltzman, Alaric Saltzman, Tyler Lockwood, Matt Donovan, Sofya, Josh, Vincent Griffith, Schüler von Carolines & Alarics Schule und all die anderen des TVD-,TO- & Dominionuniversums. Freecharaktere sind ebenso gern gesehen! Wo seid ihr? Wir brauchen euch! Auch werden Mitglieder der Geheimorganisation gesucht. Bei jedem Mitglied wurde der Körper von einem Engel übernommen.
#1

vor dem Haus

in Haus von Elena Gilbert 12.04.2018 22:02
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#2

RE: vor dem Haus

in Haus von Elena Gilbert 13.04.2018 00:32
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Coming From: Wohnzimmer im Erdgeschoss (2)

Hinter der hübschen Stirn schien es einen ganzen Moment zu arbeiten, ob es denn Sinn machte, sich dem Angebot des Uralten anzunehmen, auch wenn das nur eine relative Frage war. Sie würde es tun, die Argumente sprachen dafür und nichts was sie sagen konnte, machte einen Unterschied. Sicherlich, sie mochte vielleicht nicht, dass er wusste wo sie sich ihr scheinheiliges Liebesnest errichtet hatte, aber dafür hätte er im einfachsten Falle nur ihr und ihrem Männchen folgen müssen. Das sich mehr und mehr eine gewisse Abneigung aufzubauen schien, war natürlich nur schwerlich zu übersehen, sie stieß an Kanten, die ihr in ihrem gegenwärtigen Sein wohl kaum in der Form begegnen mochten, und allein deswegen war es ihm nur Recht. Interesse hatte er zur Genüge geschürt und auch das mochte einigen weiteren Unmut fördern. Ihre Blicke verhießen Abscheu wie Neugierde, eine Mischung, die sich nur schwerlich vertragen wollte, so explosiv und Emotional. „Ganz gleich wie du diese Begegnung auch finden magst, ich bin ehrlich froh, deinen hübschen Kopf aus der Schlinge gezogen zu haben. Wie bedauerlich es doch wäre, auf weine solche ausgezeichnete Gesellschaft verzichten zu müssen, in einer Stadt, die offenbar jedes Feuer verloren hatte.“ Sollte sie annehmen, er wüsste nichts zu schätzen, irrte sie sich, aber einen Vorwurf konnte er ihr kaum machen. Wie sollte sie, jung und menschlich, mit nur wenigen Erfahrungen mit Wesen, die bar jeder Menschlichkeit waren, auch verstehen können. Welche Welten hinter den schwarzen Augen lauerten? Hunderttausende Leben, aufgesogen, in Regalen verpackt, eine schier endlose Bibliothek von Schrecken, Träumen, Wünschen, Sehnsüchten – eben allem, was ein Leben ausmachte. Diesen Schatz an Erfahrungen, eigenen und auch fremden, konnte man nicht überblicken, ihn nicht ansatzweise Einordnen, wenn man nicht wie er war, wenn man es nicht lebte und fühlte. Einsamkeit, die gab es sicher, ganz gleich in wie viele Erinnerungen ein eintauchen mochte, nüchtern betrachtete war er ein Relikt, mehr noch als es Silas oder ein Urvampir gewesen war, nur ließ er den Schwermut nicht an sich heran. Was brachte es schon einzusehen, am Rande aller Existenz zu stehen, felsig wie ein Berg, gefüllt mit Intellekt und Wissen wie hunderte Bibliotheken von Theben und Alexandria zusammen, nur um kein Teil von etwas zu sein. Wenn sie glaubte, nur sie hätte hier mehr offen gelegt, als gut war, dann irrte sie, wie er sich selbst bewusst werden musste, als er nun versuchte, aus den Gedanken heraus und wieder in die Realität zu finden.Fast wäre ihm also entgangen, dass der Keim der Rebellion sich in ihr breit machte, dass die augenscheinlich nötige Dankbarkeit sich in etwas anderes kehrte, wo er sich doch weder darin gesonnt, noch sie, einem Vampir gleich, als Lebenselexier aufgesogen hatte. „Eine mutige Kampfansage für jemanden, dessen Leben sich eben noch als fatale Selbsttäuschung heraus gestellt hat. Kaufen muss ich mir erstaunlich wenig, auch wenn ich die nötigen Mittel hätte, frei jeder Manipulation auf übernatürlichem Wege. Die Herde zu schröpfen ist nie eine gute Idee, aber warum sollte ich mit jemandem darüber reden, der nur dem ersten Schein glaubt. Immerhin hast du deine falschen Nettigkeiten abgelegt. Krampflächeln.. Du meint wie dein Eigenes? Weil du dich in deiner heilen Welt nicht traust deine Gedanken auszusprechen, sie könnten ja die Harmonie stören und so etwas wie Leben und Leidenschaft hervorlocken.“ Mit den Worten entfernte er erst ihre beiden Gläser in Richtung der Bar, verschwand dann kurz aus dem Raum und kehrte mit einem kleinen, ihr durchaus passenden Mantel wieder zurück, trat ohne weitere Kommentare hinter sie, die schon in Warteposition bereits stand, und legte ihn ihr über die Schultern, nur, um darauf selbst in seine Tasche zu greifen und eine kleine Karte hervor zu ziehen. „Du sollst deine Postkarte bekommen, für den Moment nimm, was der Wolf mir zugesteckt hat. Ich werde mich eh erkundigen, was er mit meinem Taschentuch zu schaffen hat. Wäre ich an deiner Stelle würde ich ihn schnell kontaktieren, solang er noch einen Kopf hat. Du kannst den Mantel übrigens behalten, von Dankbarkeit müssen wir kaum sprechen, aber er riecht nach nichts Bedeutendem, sollte aber genug tödliche Aura von sich geben, damit alles mit mehr als drei Hirnzellen sich sofort aus dem Staub macht.“ Nicht die übliche Art von Abschiedsgeschenk, aber es konnte kaum so bezeichnet werden, eher überließ er ihr die Abwehr gegen die kalte Nacht. „Die Dame ist also soweit?“ Wieder wartet wer nicht auf eine Antwort, nahm sie auf die Arme, wartete, bis sie sich halbwegs festen Halt verschafft hatte, nicht, dass die Möglichkeit bestanden hätte, sie fallen zu lassen, um dann in die Nacht davon zu rauschen. Zu jeder anderen Zeit hätte er sich sicherlich, allein aus Höflichkeit, um nicht als Arrogant zu gelten, die eigenen Fähigkeiten auszuschöpfen, oder um Panik ob dieser zu vermeiden, nach dem r erkundigt, zu dem sie beide mussten, aber da sie ihn gereizt und herausgefordert hatte, etwas, dass doch recht selten vorkam, wenn er ehrlich war, vor allem, dass er sich davon mitreißen ließ, sog er nun den Duft, den ihre Nähe mit sich brachte, tief in die Lungen und filterte die leuchtende Spur aus den tausenden Gerüche heraus, die sich wie bunte Fäden in allen Farben des Regenbogens durch die Stadt zogen. Jeder Gang an einem jeden Tag vertiefte diese Spuren, schuf eine dauerhafte Prägung und wenn man diese zu lesen wusste, war es keine Kunst mehr, ihr heim zu finden. Immer wieder warf er kleine Blicke zu ihr, musterte sie, während der Wind so stark entgegen drückte, dass es für sie kaum machbar sein konnte, zurück zu sehen, flogen doch auch ihre Haare, wurden von windigen Fingern erfasst und zerworfen. Sobald er nun anhielt, die Eingangstür im Blick, den feinen Rasen im Rücken, legte sich sein Blick final auf sie, musterte sie, mit einem Schmunzeln auf den Lippen, leicht aber vorhanden. „Da wären wir.“

@Elena Gilbert




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#3

RE: vor dem Haus

in Haus von Elena Gilbert 15.04.2018 21:29
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Kurioserweise beantwortete die unverhoffte Neubekanntschaft meinen erstmaligen Ausdruck offener Ablehnung mit sanfter Schmeichelei; allmählich verlor ich den Glauben daran, sein Interesse an meiner Person sei jener Sorte, wie man sie vermutlich jedem Blickfang innerhalb einer belebten Bar entgegen brachte: kurzlebig, spätestens mit dem letzten mühsam verdauten Gifttropfen Alkohol in die Schublade mit der Aufschrift 'banales Vergangenes' entledigt und fortan vermutlich bloß mit Hilfe deutlicher Überschneidungen des Gegenwärtigen in der Lage, sich bewusst zu erinnern, sich zu erinnern an eine lieblos angebrochene wie abrupt beendete Geschichte unpersönlichen, unerzählten Ausmaßes, verblieben als bloß ein einst gesehenes Gesicht unter tausend anderen, gar höchstens hundert anderer von ebensolcher Attraktivität. Offenbar schien weder das, was er arroganterweise (meine empfindsame Gedankenwelt hätte letzteres Wort sehr gerne dreifach unterstrichen, und zwar mit einem Druck, welcher mir die Spitze des jeweiligen Stiftes abbrach) als Zierde auffasste, noch meine Worte aufrichtig beißender, Antisympathie verdeutlichen wollender Natur ihn davon zu überzeugen, dass ich garantiert nicht jene war, für die sich seine für meinen Geschmack viel zu tiefgreifende Neugierde denn auszahlte. Ob es doch auch wahrlich die letzte Verhaltensweise war, für welche mich langjährige Freunde im Nachhinein als typisch charakterisieren würden - irgendetwas war es an ihm, das mich bereits während der ersten Begegnung, einer Kollision gleichkommend, aus meinen so gefestigt geglaubten Fugen geraten ließ -, hatte ich es gewagt, den stolzen Herrn innerhalb seines Hauses, auf die Rettung von nichts Geringerem als meines Lebens hin, zu beleidigen; teils ungewollt, mir selbst abhanden gekommen (oder näher gebracht?), von Bedauern beschlichen, als mich auch zu selbigem Ausmaß bestätigt gesehen, flammenzischend zynisch im Antlitz der vollkommenen Züge, derer ich mich nicht beeindruckt sehen wollte, obgleich sie doch Potential besaßen, in ihrer alleinig gottgebenen Anordnung zu necken, zu provozieren. Wenn auch ein mehr als bloß verborgener Hinweis - vermutlich gar dahingehend, dass es mir selbst nicht einst bewusst gewesen war - sollte mein vorangegangener Spruch unter die Gürtellinie gewesen sein, welcher indirekt, sollte man es so interpretieren und das konnte man durchaus, reines Interesse an zwischenmenschlich körperlicher Vertiefung zum Vorwurf gab; so betrachtete ich mich doch als ersetzbar, denn so sehr ich auch das Alter und den mir unerschätzbaren Erfahrungsschatz des Uralten respektieren mochte, verstand ich nicht, vermutlich eben aus jenem Grund, wie ich für ihn mehr sein konnte als das? Als etwas, das es zu besitzen galt, Trophäe unter aberhunderten in jahrhundertelanger Sammlung? Mir schien es, nun deutlicher als zuvor, als habe er sich an mir fest gebissen, als vertagte er das 'Spiel' auf ungewisse Zeit, doch sollte dies wohl dem Reiz der Herausforderung, welche hier niemand hatte sprechen wollen, geschuldet sein. In einem alternativen Universum, unter alternativen, ungebundeneren Lebensumständen, selbst dann war ich mir nicht klar darüber, wie ich seine knisternde Aura zu händeln gepflegt hätte, denn ja, er übte einen starken Reiz aus - vermutlich kannte er es nicht anders; eine Tatsache, die mir nun zum Verhängnis zu werden drohte ... -, doch widersprach er allem, was ich war, hatte sein wollen, in seinem schwarzen Feuer, seiner geballten Macht, dem zwar spärlich, doch dem Kenner dessen bereits offenbarten Funken Wahnsinn; dem, was es brauchte, um liebevoll organisierte Leben zu verkomplizieren, jeder Tugend ewiglich messerscharf zu begegnen. So sehr ich auch einst geglaubt hatte, mich in der jugendlichen Affäre mit der Gefahr höchst selbst gefunden zu haben, sah ich mich nun darüber hinweg, strebte nach gänzlich gegensätzlichen Träumen aus - Träume, wie sie Venzislav recht schmerzlos zwischen bloßen Händen zu zersplittern wusste. In meinem tiefsten Frausein wusste ich vielleicht, wen ich mir gegenüber hatte, doch war ich weder jemand für oberflächliche Geschichten, noch jemand, der die Idee der Monogamie nicht mit erforderlicher Ernsthaftigkeit betrachtete. Dem Einfluss zufolge, welchen er bereits nach wenigen Stunden gewirkt hatte, wie konnte es mir dann anders sein, als schleunigst beide Beine in die Hand nehmen zu wollen? Seine bloße Wirkung schrie mir zu: Rette, was du hast, solange du es hast. Und, grob gesprochen und doch auf den letztlichen Punkt gebracht: Er hatte alles an sich, dem es bedurfte, mir das junge, empfindsame Herz in Stücke zu reißen. Doch, ließe ich mich nicht auf ihn ein, setzte ich mich dem konsequent entgegen, bis er vielleicht letzten Endes doch ermüdete, sollte ich niemals das wahre Ausmaß dessen erfahren, nicht wahr? "Und ich danke nach wie vor, durch alles Drumherum unberührt", fasste ich mich neutralen, ehrlichen Stimmklangs hinsichtlich seiner Nettigkeiten, denn ja, Tatsache war es wohl, dass es Venzislav gewesen war, welcher mein drohendes Ende in ein folgendes, wenn auch ungemütlich begonnenes Kapitel wandelte. Auf seine nun folgenden Worte hin, aufgekommener Charme sogleich unverblümter Direktheit gewichen, war es bereits mein erschöpftes zur Seite blinzeln, das ihn in deren Wahrheit bestätigte - kaum die Wirkung ergeben, als hatte ich mich um anderes bemüht. "Wenn ich das mit jemandem ausmachen muss, dann mit mir selbst. Offensichtlich bin ich das Zahnrad, das die Geschichte am Laufen hält oder auch nicht. Wie will mir ein Fremder, dem ich noch dazu nicht trauen kann, helfen, über individuelle Erfahrungen und Träume abzuwägen, die er nicht gefühlt hat, vermutlich nicht einmal versteht? Würdest du das vorziehen? Stück für Stück vor Augen eines jemanden zu zerbrechen, der nicht nach dir ausgreifen kann oder von dem du glaubst, dass es genau das ist, was er sehen will? Vielleicht hast du mir geholfen, durch das Teilen deines Wissens - für jetzt und hier regnet es Tränen. Heute werde ich nicht wissen, ob du mir Freund oder Feind gewesen sein wirst. Ich ziehe vor, nicht da zu sein, um es dich wissen zu lassen", appellierte ich an einen Restbestand Empathie, das Augenpaar nun doch von Kraftlosigkeit und Trauer geprägt das seine gesucht, wissend, die unbefangene Entladung meiner zerbrechlichen Gefühle fände nicht einst mit dem Schließen der eigenen Haustür statt, viel wahrscheinlicher noch das geräuschlose Weinen in ein Kissen, umfangen von den Armen eines schlafenden Damon Salvatore. Kaum auserzählt, trat Venzislav bereits hinter mich und beschenkte mich um den schützenden Mantel, eine Geste, welche mir schwer zu deutend mulmige Gefühle inmitten der Magengegend bescherte. So wie er in einer kleinen, randweise daher geflogenen Anmerkung auf die durch mich erwähnte Postkarte zurück kam, zuckte mein rechter Mundwinkel kaum merklich in die Breite - wenn es nicht so bedrohlich wäre, dann doch fast amüsant, welch Spinner er sein konnte. Wie ich mir so sicher sein konnte, dass er es war, welcher Unrecht bewahrte? Ich glaubte nach wie vor an meine Willensstärke, wie auch an die Tatsache, dass stumpfe, hypnotische Manipulation schlichtweg nicht die Manier eines doch solch Geschmack und Anspruch schätzenden Wesens sein konnte - so sah ich keinen Anlass, ihn mit dem, was ich mit Vergewaltigung gleichsetzte, auf eine Stufe zu stellen. Vermutlich daran nicht ganz unschuldig meine hart arbeitenden Abwehrmechanismen, welche sich ihm in vielerlei Hinsicht nicht ausgeliefert sehen wollten, ganz seitens eines Hauchs der Idealisierung um seine Rettung ... so nahm er mich nun auf die Arme, gleichend eben zuletzt erwähnter Erfahrung, trug mich in rasant vorbeiflitzenden Bildern gleißend verdunkelter Farben durch die Nacht, bis zuletzt an mein Heim heran - während seine unmittelbare Nähe mein Herz um einen Takt verschnellte. Ein Umstand, welchen ich selbstverständlich des schlichten Tempos der Reise verantwortete, nichts als der Adrenalinstoß einer Achterbahnfahrt, ganz gewiss. So trat ich rasch auf die eigenen Füße, alsbald es mir möglich war, wendete mich zu ihm um, von Auge zu Auge, dem Abschied entgegen gesehen, der Wind seine stille Melodie in meinen zart fliegenden Haaren gespielt. "Sollte ich mich bemühen, verabschiedende Worte zu finden? Ich habe das unwohle Gefühl, das wird nicht meine letzte Gelegenheit sein", sprach ich milder Lautstärke zufolge paarsekündigen Schweigens, in welchem ich ihn bloß rätselhaft observierte, "ich ... ich bekomme das schon hin." Was meinte ich? Ach, wüsste ich nur - wüsste ich nur, was mir im Sinn lag, wenn nicht meine Autonomie zu untermalen. "Hab eine gute Nacht, Venzislav."

@Venzislav




zuletzt bearbeitet 15.04.2018 21:33 | nach oben springen

#4

RE: vor dem Haus

in Haus von Elena Gilbert 15.04.2018 23:57
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Jedes Wort, jede Geste, jeder Eindruck und jeder Atemzug, nichts war dem Zufall überlassen, alles Teil eines düsteren Zyklus, den der Uralte sehr wohl selbst bestimmte, wissend um die Wichtigkeit eben genau dessen. Aus der Ruhe bringen lassen gehörte in keinem Falle zu seinem Konzept und selbst wenn seine Gedanken für einen kurzen Moment abschweifen sollte, so behielt er doch stets der Überblick über die Lage. Genau diese Talente zeichneten sein Handeln aus, zu jeder Zeit, in jeder Krise und nun sicherlich auch Angesichts der Frau, deren spontanes in sein Leben treten deutlich mehr Staub aufgeworfen hatte, als gut für sie und ihn sein würde. All die Dinge die sich aufwarfen, angesprochen und verschwiegen, schienen bereits jetzt an Gewicht zu gewinnen, mit schier endlosem Druck zyklopische Massen auf ein so schwaches, frisches Band zu legen. Seine Art, den Finger in die Wunde zu legen rührte nicht daraus, Leid vermitteln, Schmerzen erzeugen und alte Wunden aufreißen zu wollen. Er hatte gesehen, wie vergänglich die Leben der Sterblichen waren, bedauerte sie, für etwas, das er nicht hatte, aber auch dafür, wie sie ihre Zeit vergeudeten. Zu leugnen war es nicht, aus der Sicht eines Jemand mit seiner Erfahrung verschwendete sie ihre Existenz, aber was noch deutlicher wenn auch unterschwelliger an ihn heran trat war ihre eigene Unzufriedenheit und ein Grundbedauern, wissend, dass sie mehr verdient hatte, sie leben sollte, nicht undeutlichen Träumen nachjagen. Was sie von ihm hielt, konnte er sich in düsteren Farben ausmalen. So, wie die Zweifel, nur ihrem Gesichtes wegen Interesse zu erwecken da waren, so durfte sie auch annehmen, aus reinem ästhetisch-physischen Gefallen nun in seinen Fokus gerückt zu sein, aber ob es wirklich so einfach war? Man konnte sich einreden, das jene Spannungen, die sich aufgebaut hatten, ehe man sie aus moralischen Gründen verworfen hatte, nur auf rein körperlicher Ebene vorhanden waren, man von Anziehung aus optischen Gründen sprechen mochte, die keine tiefere Bedeutung verdient hatten, und wenn sie wirklich so von ihm dachte, dann konnte er dagegen nicht viel sagen. Sie war jung, hatte vermutlich auch nach ihrem Dafürhalten nichts an sich, das ihn anziehen konnte, einen Unterschied machte zu jeder anderen, die ebenfalls schön und voller Leben war. Ein weiterer, perfekter und einzigartiger Edelstein in der Schatzkammer des Uralten. Selbst wenn sie ihm den Vorwurf jemals machen würde, konnte sie nicht mehr als ein trockenes Lachen erwarten. Menschen waren wie Insekten, sie zu beobachten, als stünde man vor einer Ameisenfarm, Statisten in einem endlosen Stück, in dem die Hauptrollen weit mächtiger waren, seltener getauscht wurden, sich in einem ewigen Kreis drehten. Wenn dem wirklich so war, und seine Geringschätzung der menschlichen Natur war bei weitem nicht so ausgeprägt wie gegenüber den Blutsaugern, dann bildete sie doch eine Ausnahme, voll von Trauer und Freude, Leid und Lachen, Glück und Schmerz. Sie hatte die Facetten des Lebens gekostet, war gebrochen, hatten sich neu erfunden, mehr als einmal. Selbst wenn er die Hintergründe nicht kannte, hatte er genau diese Tatsache in ihren Blicken in der Bar erkannt. Es war nicht sein Anliegen, ihre kleine Welt in Trümmer zu reißen, sie dessen zu berauben, woran sie glaubte, ihre Hoffnungen zu zerstören. Egal wie groß der Schmerz sein mochte, sie würde letzten Endes doch unglücklich auf vergeudete Momente zurückblicken, selbst wenn Er nicht der Mann war, der ihr ein echtes Leben bieten könnte, so schien dieser Damon eben genauso ungeeignet. Sein eigenes Schicksal betrachtet sollte auch er sich der Illusion von Glück und Zweisamkeit auf Dauer, den Fluch immer im Nacken, nicht hingeben, aber dessen verschrieb er sich auch nicht. Es waren die Möglichkeiten seiner Ressourcen, sein Wissen, Geld und Einfluss. Sie sollte die Wahl haben, zwischen dem Leben, welches vor ihr lag und der Zukunft, die sie haben konnte. Auf Dankbarkeit war er sicherlich nicht aus, eher erkannte er in diesem schwächlichen sterblichen Körper, in diesem mächtigen, hungrigen Geist einen Funken, keine Flamme, aber genug um zu einem lodernden Feuer heran zu wachsen, über sich selbst hinaus zu wachsen und etwas zu erschaffen, etwas mit Bestand für die Ewigkeit. Wieder sprach sie, bedankte sich erneut und er konnte nur mit einem knappen Nicken reagieren. Seine Haltung hatte er bereits mehr als deutlich gemacht und warum alles wieder und wieder durchkauen, sie war ja nicht dumm, nur offensichtlich sehr höflich, eine Eigenschaft, die er zu schätzen wusste. Auf seine letzte Ausführung schien sie nun endlich die Maske fallen zu lassen, genau genommen zeigte sie schon zum zweiten Mal, wie erschöpft und müde sie war, eine Tatsache, die kaum auf körperliche Gründe zurück zu führen war, hatte sein Blut doch alle diese Probleme beseitigt. Es musste dieses Thema sein, dieser ganze Berg an Zweifeln und Fragen. „Hätt ich des Himmels reichbestickte Tücher, bestickt aus Golden- und aus Silberlicht, die dunklen, die blauen und die hellen Tücher, aus Nacht, aus Tag und aus der Dämmerung, legt ich die Tücher dir zu Füßen. Doch ich bin arm und habe nichts als Träume, so leg ich meine Träume dir zu Füßen. Tritt leise, denn du trittst auf meine Träume.... Der Fremde will dir nicht in dein Leben herein reden, du scheinst alt, erfahren und klug genug zu sein, deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Gegen einen ungefragten Rat kann ich allerdings nichts machen, der gehört zum Rettungspaket dazu.“ Schon wieder schien es zugenommen zu haben, jene dunkle Kraft, die an ihr zerrte, die sie erschöpfte und ihre Gedanken trügte. Den Raum verlassen, kehrte er kurz darauf mit dem Mantel zurück, streife ihn ihr über die schmalen Schultern, strich den Stoff, fast gedankenverloren glatt, richtete beiläufig ihr Haar, übergab ihr danach die Karte, die von diesem Luke zu stammen schien, nahm sie dann auf die Arme und verschwand. Dem Herrn war dieses kleine Fast-Lächeln sicher nicht entgangen, in dem Moment, da er die Postkarte erwähnte, würde daran sicherlich auch später noch denken, später... wenn sie nebst ihrem Mann im gemeinsamen Bett lag. Für einen ganz kurzen Augenblick zuckte etwas durch seine Gedanken, dass da ganz sicher nicht sein sollte, so schnell verschwunden, wie es erschien, ein Aufrauschen von animalischen Gelüsten und dem Drang, Ansprüche geltend zu machen. Zu suchen hatten die hier sicher nichts, sie kannten sich kaum, würden sich sicherlich noch einmal sehen, aber ohne einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Die Suche nach dem Ort, an dem sie ihr Leben verbrachte und sich in die Arme ihres Liebsten begeben würde, dauerte kaum länger, als es ihre Beschreibung ermöglicht hätte, auch deswegen hatte er auf eine solche verzichtet. Kräftige Schläge eines mit Rissen besetzten Herzens drangen an sein feines Gehör, ließen viele Schlüsse zu, doch Worte erschuf keiner von diesen. Sie würden heilen, sie würde lachen, selbst wenn sie nun bald Tränen vergießen sollte. Sobald er sie abgesetzt und sie sich auf die eigenen Füße gestellt hatte, sah er sie kurz von unten an, richtete sich, den Blick haltend, zur vollen Größe auf und gab ein verschmitztes aber charmantes Lächeln zum Besten. „Tu einfach wonach dir der Sinn steht. Wenn wir beide uns an diese einfache Regel halten, können wir das Maskenspiel für die Andere aufbewahren.“ Einen Schritt trat er noch auf sie zu, fasste die schlanke Hand, hob sie an, die Iriden weiter in ihre gegraben, mit den Lippen kurz ihren Handrücken berührt, ehe er ihre Hand sinken ließ. „Es ist ein „Auf Bald“, keine „Lebewohl“, dessen kannst du dir sicher sein. Diese Stadt ist zu klein um sich nicht noch einmal zu begegnen, Miss Elena Gilbert. Natürlich bekommst du das hin, du bist eine Kämpferin.“

@Elena Gilbert




Elena Gilbert hat sich bedankt!
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#5

RE: vor dem Haus

in Haus von Elena Gilbert 19.04.2018 20:33
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In Anbetracht der unsanften Spannungen, welche sich zwischen uns aufgetürmt hatten, mochte die finale Abschiedsszene geradezu versöhnend anmuten; nun, da wir einander in fadenscheinigem Frieden ersanfteter Ruhe des Nachtmorgens gegenüber standen, während ich im Begriff, mich jenem Mann zu stellen, den ich unfassbar zu lieben glaubte und welcher doch, ließ ich es nur zu, tiefsten Kummer verursachte. Nun, da sich die Wege Venzislav's und meinerseits zu trennen schienen, war es mir fast, als hatte ich innehalten wollen, als bedeutete er, trotz all der Frustration und weitaus aufsässigeren Emotionen, welche an ihm gebrauchte Zielscheibe fanden, entschleunigende Zuflucht außerhalb eines gescheiterten Lebensabschnitts, welchem ich mich kaum, noch weit vor dem heutigen Abend zurück liegenden Bruchs, stellen mochte. Ja, es war abstrus, widersprüchlich und schlichtweg kurios, doch mir war es, in eben jenem Moment stillliebend umfangender Nachtbrise, als habe ich den Ursprung meines Zornes verkannt, als hatte eben Letzterer seinen Schatten um unsere Begegnung geworfen, welche andernfalls durchaus aufgeschlossener, neugieriger, kurzum authentischer verlaufen wäre. Nun erst, die Haustür in ein einen fehlgeschlagenen Mädchentraum zurückführend zu Rücken, wurde mir bewusst, woher die tatsächliche Bedrohung herrührte, welche mich meiner Fassung, meiner ansonsten so untrüblichen Manierlichkeit beraubte - die Gefahr ging für einen ewigscheinenden Augenblick respektvollen Abschiedes nicht länger von dem Befürworter der Wahrheit aus. Mein Unmut, von eben jener geteilten Wahrheit in die aus Furcht und treuer Liebe erbaute Lüge zurück zu entsteigen, stand mir deutlichst in die zarten Züge geschrieben, welche zwar, leicht verfestigter Mundwinkel, Venzislav entspannteren Abschied zollten, doch meine Brauen, meine Rehaugen, in Unheil erwartende Melancholie tauchten. Dessen noch zuvor gesprochenen Worte, ein mir unbekanntes Zitat verhießen, vermochten das zu meinem eigenen Seelenheil dämonisierte Bild seiner Person zu dämpfen, so fand ich darin tatsächlich ausgreifendes Verständnis, welches ich ihm doch zuvor aberkannte - und dies auf einer Ebene, derartig bildhaft und ausschweifender Poesie, dass sie meiner ebenso unterbewusst gesprochenen Abstraktheit gleichsprachig entgegen spielte, nicht etwa zu vergleichen mit dem Wert eines auf Glaubwürdigkeit zu prüfenden: Ich begreife, wie du dich fühlst. Das Augenfunkeln, das ihm innerhalb seiner wertschätzenden Gestikulation des Handkusses von oberhalb erreichte, unmittelbar in das seine einkreuzte, hatte nicht länger etwas mit der zaghaften Feindseligkeit, der Abwertung, der Anklage oder jeglichen Schimmers der Abwehr gemeinsam, in welches es sich zuvor fälschlicherweise zeichnete - vielmehr verhieß der Glanz meines Augenbrauns ergründen wollende Andacht, ein Ausdruck, welcher sprachlos darum zu verlangen schien, zu erkennen, was verkannt und was vergeudet wurde. Im Zusammenstoß mit ihm. Doch wer konnte schon wissen, solch friedlicher Schätzung, wie ich ihm nun begegnete, wissend der Tür zu Rücken, wissend der sich auftuenden Spaltung geteilter Gegenwart, ob dies das erste und letzte Mal war, dass ich ihn gutzuheißen wusste; so schnell erleuchtet wie auch verschwunden? Wer vermochte schon zu vergewissern, ob, endete die Stille der puren, zweisamen Nacht und der Alltag zwängte mich in dessen Fleischwolf, ich je wieder Platz für ihn in meinen Sinneskapazitäten fände, ihn, welcher in eben jenem Augenblick die Fortsetzung der Geschichte versprach? Würde ich an ihn denken - und weshalb war es das, was mir in den Sinn kam, so wie mir nun bewusst, dass bloß wenige folgende Sekunden uns fortan hefteten? Trotz dessen, dass er ohnehin bereits bestandene Zweifel zu meinem Leidwesen gefüttert hatte, war er doch der Einzige auf Erden, welcher zurzeit darum wusste, was tatsächlich in mir vorging; der Einzige, welchem gegenüber ich mich geöffnet hatte, welcher überhaupt derartig tiefgehende Fragen stellte, welcher, ob aus Eigenmotiv heraus oder nicht, das sei mal ganz dahin gestellt, in mich hatte hinein sehen wollen, wie die einst so zahlreichen, verlebten Freundschaften es zu tun gepflegt hatten. Doch zweifelte ich daran, dass es länger dabei bleiben konnte, dass ich, die Tür fortwährend wirkender Bedrohung zu Rücken, die Kraft aufbrachte, das perfekte Schauspiel der Harmonie weiterhin aufrecht zu erhalten. Ja, ganz selbstverständlich ersehnte ich Klarheit und Zusammenhalt, hoffte, einen Weg zu finden, in dem Damon und ich eine Zukunft hatten, bangte um ehrliche, verstehende Worte seinerseits, ob er es denn nicht sah, ob er denn dachte wie einst in ausschweifenden Versprechen kundgetan. Waren wir noch eines? "Ich bin so durcheinander und verwirrt. Ruhe, zumindest für jetzt, zu finden, scheint mir eine gute Sache zu sein. Eine lange Nacht liegt hinter uns. Du warst der Erste, der meine Besorgnis gespiegelt hat ...", sprach ich nachdenklich, sowie täuschender Ruhe, wiedergebend, weshalb es wohl das Beste war, die Sache für hier und heute abzuschließen, meine Zerrissenheit ihm gegenüber in der Hoffnung auf Nachsicht zu begründen - doch, wie jene Nachsicht aussehen sollte, stand in den Sternen über uns. Zu gleicher Zeit mochte sie als Aufruf zu verstehen sein, die Dinge walten und fortan mir die Zügel zuversichtlicher Anerkennung zu überlassen, mir nicht länger seine drastische Wirkung aufzulasten, wie auch unter alldessen die Bitte um Verbleiben in Respekt und Wohlwollen. So löste ich mich nun, etwa eine Sekunde zu lang in seinem Anblick verharrend, aus der Begegnung beider Augenpaare, widmete ihm den Rücken, trat scheuklappengleich ohne einen weiteren Hinblick zur Tür, welche ich aufschloss und anschließend ebenso hinter mir ließ, den Abschied somit geltend gemacht. Kaum, dass dies geschehen war, überrumpelte mich ein in Vampirgeschwindigkeit überwältigender Damon, mich mit passioniertem Druck gegen die Haustür gedrängt, mich mittels eines festen Kusses willkommen geheißen, seine Erleichterung beteuert, auf meinen kaum erwidernden Einsatz hin berunruhigt, irritiert. Doch heute fand ich kaum mehr die Energie, ein ihm so neues Fass zu öffnen - so lauteten meine verhaltenen Worte gesunkener Wimpernkränze: "Weißt du, ich bin absolut ausgelaugt und erschöpft. Was hältst du davon, wenn wir uns in das Schlafzimmer begeben und ich erzähle dir in Ruhe, was heute gewesen ist? Dann möchte ich gerne schlafen, wenn du verstehst, ja?" Dies schien ausreichend zu sein - weshalb wir uns baldig darauf bis auf die Unterwäsche enthüllt im gemeinsamen Bett vorfanden, mein Oberkörper von muskulösen Armen umschlungen, ich ihm den vergangenen Abend geschildert, vom Aufeinandertreffen mit Wolf Luke und der perfekten Katherine Perlman bis hinüber zu meinem Retter und Gastgeber, Venzislav. Doch an jener Stelle verkaufte ich die Erzählung für beendet - und fand schon bald meinen verhängnisvollen Schlaf ...

(Folgend => Venzislav & Elena | A lunatic's lullaby )




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#6

RE: vor dem Haus

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Ein letztes Mal den sanften Duft vernehmen, den zarten Herzschlag in sich aufsaugen, verfolgen, wie erkundende, neugierige Augen das eigene Selbst erfassen, Müde und mit vergeblich verborgenem Schmerz und doch stark und von einem Feuer, welches man doch kaum in den Sterblichen finden mochte. Ja, ihre erste Begegnung hatte mit Sicherheit nicht den Verlauf genommen, den man erwarten oder sich erhoffen mochte, wenn man jemand einem das Leben rettete, aber alles in allem war es doch mehr als positiv, nicht?Zumindest versuchte Mann sich genau diese Tatsache selbst einzureden. Wollte er sie gehen lassen, zulassen, wie sie sich abwandte nur um in ein Haus zu verschwinden, dessen Tür gut und gerne nicht nur eine räumliche Barriere schuf? Er hatte angemerkt, was er war, kaum zu erfassen in seiner Gänze und doch, was wusste sie schon? Nahm sie an, er würde von ihrem Haus abgeschreckt, einem Zauber, der für Vampire galt, aber weder einen sterblichen Einbrecher noch den Uralten abhalten konnte? Eine Tür in ihrem Rücken, Sinnbild für Sicherheit, aber auch für Abschied, für Rückzug und für Trennung. Die Worte die sie ihm entgegen brachte, fanden keine Erwiderung, auch wenn er, für einen Herzschlag lang, und doch zu lang, versucht war, sich zu regen, nach ihr zu greifen und sie eben nicht gehen zu lassen. Sie verschwand, ob für den Moment oder gänzlich zurück in ihr scheinheiliges aber wohl besseres Leben, konnte er nicht sagen, sah nur zu, ließ sie gehen. Die Lippen zu einem feinen Schmunzeln verzogen, zündete er sich eine Zigarette an, als die Tür leise ins Schloss fiel. Der Wind rauschte ans einem Ohr, zog an den Schößen seines Mantels, leckte an der Flamme des Feuerzeuges, ehe er den Rauch aus den Lungen stieß. Bewegungen hinter dem Holz erregten seine Aufmerksamkeit, ließen ihn noch einen Zug nehmen, die Augen halb schließen, um zu verbergen, wie sich flammendes Violett in dem bisher doch so ruhigen Schwarz bildete. Viel Phantasie musste man nicht haben um die Laute zu deuten, das leise klagen des Holzes, als ihr Körper dagegen gedrückt wurde, die Geräusche von Lippen auf nackter Haut. Sekunden verstrichen, noch ein Zug, der folgte, das Geschehen schien sich von der Tür zu entfernen, Schritte, das Rascheln von Stoff, eine Erklärung, die Offenbar seine Handlungen herab spielten. Den Kopf geschüttelt ließ er die Zigarette fallen, trat darauf, als er in die Nacht verschwand, auf wiegenden Ästen sanfte Schritte hinterließ, durch luftige Höhen stieg, einen letzten Blick auf sie warf, in den Armes des Mannes, der ihr eine Zukunft versprochen hatte, unter dem Blick des Mannes, der ihre Träume zerrissen hatte. Ein kurzer Schatten nur, ein Schemen, der an der Scheibe vorbei flog, dann trat er den Weg in die Nacht an. So ruhig er wirken mochte, so sehr hatte ihn dieses ganze Unterfangen doch aufgewühlt. Sie ließ ihn nicht kalt, sie war interessant und sie lag mit einem anderen Mann zusammen, ein Umstand, den sein logisch-manierliches Selbst natürlich verstand, die animalisch-dunkle Seite, die auch den Wolf seinen Kopf gekostet hatte, nicht nachvollziehen konnte und wollte. Akzeptanz bedeutete Schwäche und die führte zu Fehlern, die einem am Ende alles verbauten. Für den Augenblick sollte sie ihre unruhigen Schlaf finden.

@Elena Gilbert
Going To: Straßen




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